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Frohes Fest

19.01.2012 von begriffsbildung

Der früheste Beleg für den Ausdruck „Weihnachten”, zusammengesetzt aus der adjektivischen Wendung ze wihen nahten stammt aus dem Jahr 1170.[4] „diu gnâde diu anegengete sih an dirre naht: von diu heizet si diu wîhe naht.” „Die Gnade (Gottes) kam zu uns in dieser Nacht: deshalb heißt diese nunmehr Weihnacht.” Aus der gleichen Zeit (1190) stammt das Gedicht des bayerischen Dichters Spervogel: „Er ist gewaltic unde starc, der ze wihen naht geborn wart: daz ist der heilige krist.” — Manfred Becker-Huberti: Feiern, Feste, Jahreszeiten, 2001, S. 80. Das erste Wortglied weih wird von germanisch wīʒja, wīha ‚heilig’ aus der Grundform des Verbs *wīʒjan ‚weihen’, und des Weiteren aus der indogermanischen Wortwurzel *ueik ‚aus-, absondern, weihen’ abgeleitet. Für die deutsche Sprache wichtige ableitende Formen sind: gotisch weih-s, althochdeutsch, altsächsisch wîh und mittelhochdeutsch wî(c)h und das schwache Verb wîchen. Das Wort kann also mit „heilige Nacht”, beziehungsweise eher als „heilige Nächte” übersetzt werden, da zum einen das zweite Wortglied -naht hier an die alte Zeiteinteilung vom Tag mit Beginn der Nacht ansetzt (englisch fortnight ‚vierzehn Tage” aus altenglisch fēowertyne niht) und zum anderen der Plural auf mehrere Feiertage in Bezug auf die altkirchliche Tradition der „zwölf Weihnachtstage” vom 25. Dezember bis Epiphanias am 6. Januar hinweist. Darüber hinaus ist weih, beziehungsweise die germanische Grundform mit lateinisch victima ‚Opfertier’ verwandt, wie auch
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Eine Antwort

  1. 52diddi

    Wunderschöne Musik. Passt sehr gut zu diesem besonderem Fest.
    Klasse Leistung.
    Daumen hoch und viele Sterne für dich★ ‘¯) ★
    ★ ¸. • ‘★ ¸. *’)¸. • • * ¨) ★
    •´♥.•´¨) MH

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